Podiumsdiskussion 27. Mai 2014

25 Jahre Frauenberatung im Burgenland

Am 27. Mai 2014 findet im Rahmen des Festakts "25 Jahre Frauenberatung im Burgenland" eine Podiumsdiskussion im Kulturzentrum Eisenstadt statt.

Das Jahr 2014 ist für den Verein Frauen für Frauen Burgenland in mehrfacher Hinsicht ein Jubiläumsjahr. Ein viertel Jahrhundert Frauenberatungsstelle Oberwart, damit ein viertel Jahrhundert Frauenberatung im Burgenland und 20 Jahre Frauenberatung in Güssing sind Gründe genug, Rückschau zu halten - über die burgenländische Frauenbewegung damals und heute.

Heute ist das Burgenland das einzige Bundesland mit Frauen- und Mädchenberatungsstellen in allen Bezirken. Die Einrichtungen sind wichtige Partnerinnen in den sozialen und kulturellen Netzwerken des Landes.

Die Podiumsgäste: LR Verena Dunst,  AMS GF Mag.a Helene Sengstbratl, Mag.a Gabi Tremmel (AK Burgenland), Dr. Susanne Matkovits, Michaela Fassl (Frauenberatungsstelle Oberwart), Doris Horvath (DAFF und GF der Frauenberatungsstelle Oberpullendorf).

Moderation: Melanie Balaskovics, MA

THEMEN der Diskussionsrunde:

  • Frauenbewegung im Burgenland
  • Was hat die Frauenbewegung erreicht?
  • Frauenberatungsstellen als Ergebnis der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung - wie sieht die Zusammenarbeit aus?
  • Gibt es Frauenpolitik im AMS?
  • Warum arbeitet das AMS mit den Frauenberatungsstellen zusammen?
  • Burgenland als Vorreiter in Sachen Frauenberufszentren
  • Erste Schritte der Venetzung und Europäisiserung der Frauenberatungsstellen im Burgenland: "Euronetwork Frauenservice" - das erste EU-Frauenprojekt im Land.
  • Rückblick auf den bgld. Frauensommer - Zusammenhänge mit der Entwicklung der Frauenberatungsstellen im Burgenland
  • Was fehlt an Frauenangeboten im Land?
  • Vielfalt der Angebote am Beispiel der FBST Oberwart - Arbeitsalltag inkl. Fallbeispielen

Doris Horvath (Geschäftsführerin der FBST Oberpullendorf) referiert über das Thema: "Vom Zwei-Frau-Betrieb hin zu Dienstgeberinnen - schafft man den Spagat zwischen Autonomie und Institution?", sowie: "Wo positionieren wir uns im breiter werdenden Sozial- und Bildungsangebot?"

Kurzbiografie Doris Horvath

  • Mitbegründerin der Frauenberatungsstelle Oberpullendorf - 1992 
  • Geschäftsführerin der FBST Oberpullendorf, Diplom-Erwachsenenbildnerin, Vorsitzende des DAFF-Dachverbandes burgenländischer Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstellen (gegründet 1995)
  • Seit 1995 Mitarbeit an EU-Programmen und EU-Projekten (NOW, DEVOTE, Aktionsprogramme, Equal Leader Plus, ESF)
  • Seit 2003 mit großem Erfolg Teilnahme am Programm Erwachsenenbildung der EU (Sokrates / Grundtvig / Erasmus plus). - Die Kernthemen sind Bildung für Frauen und Mädchen (auch Seniorinnen), Gender-Bewusstsein, Persönlichkeitsentwicklung und Umgang mit Krisen, Finanzcoaching für private Haushalte und einige mehr.
  • 2009/2010 Studienaufenthalt in Andalusien
  • 2010 Gründung des Frauenberufszentrums Oberpullendorf

Veranstaltet wird diese Podiumsdiskussion durch den Dachverband der Burgenländischen Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstellen (kurz DAFF).

Der Dachverband ist ein eingetragener Verein, die Trägervereine aller Burgenländischen Frauenberatungsstellen sind Mitglied in diesem Verein. Das Vorstandsteam des Dachverbandes bilden die Geschäftsführerinnen der Frauenberatungsstellen.

Warum ein Dachverband?

Als einziges österreichisches Bundesland weist das Burgenland eine große Dichte an qualitativ hochwertigen Informations-, Beratungs- und Serviceleistungen für Frauen und Mädchen auf. Die Beratungsstellen werden jährlich von tausenden Frauen und Mädchen kontaktiert - die burgenländischen Frauenberatungsstellen gelten längst als Kompetenzzentrum für Frauenfragen und als nicht mehr wegzudenkende Bestandteile der burgenländische Beratungslandschaft.

Von Anfang an gab es eine enge Kooperation quer durch das Land, Vernetzung und gemeinsames Arbeiten war immer wichtig. Der wirtschaftliche Druck auf dieEinrichtungen steigt immer mehr, daher sucht man nach zusätzlichen Finanzierungsmöglichkeiten in Form von EU-Projekten (Schul-, Mädchen-, Gesundheitsprojekte uvm.) Um gemeinsame größere, landesweite Projekte abwickeln zu können hat man sich zur Gründung dieses Dachverbandes entschieden. So ist es möglich gemeinsam Unterlagen erstellen, bearbeiten und einreichen.

Ziel des Dachverbandes:

  • Vertretung der burgenländischen Frauenberatungsstellen in Beiräten, Gremien oder Ausschüssen
  • Gemeinsame Durchführung landesweiter Projekte oder auch von EU-Projekten
  • Weiterbildungsangebote für Mitarbeiterinnen der Frauenberatungsstellen und ähnlicher Institutionen
  • Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit
  • Plattform für die Frauen und Mädchen unseres Landes
  • Informationen über Weiterbildung
  • Einladung an interessierte Frauen und Mädchen zur Mitarbeit und zur Vernetzung

 

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

  • Der DAFF ist auch im Facebook vertreten.
  • Unsere Website wurde professionell und barrierefrei neu gestaltet: www.frauendachverband.at
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