PRESSEKONFERENZ

Frauenberatungsstellen - Kompetenzzentren für Frauenfragen

Am 20. April 2016 fand im Landhaus in Eisenstadt eine Pressekonferenz mit Mag.a Karina Ringhofer (Leiterin Referat Frauenangelegenheiten), Mag.a Karin Behringer-Pfann ("Der Lichtblick" Neusiedl am See - psychosoziale udn psychologische Beratung), Karin Hammerschmidt ("Die Tür" Eisenstadt und Mattersburg - Frauen & Arbeit, AMP-Beratung), LR Verena Dunst, Doris Horvath (Frauenberatungsstelle Oberpullendorf / DAFF), DSAin Renate Holpfer (Verein "Frauen für Frauen Südburgenland") statt.

Die Frauenberatungsstellen im Burgenland bieten umfassende Beratung und leisten innovative Frauenarbeit.

"Seit Jahren leisten die Mitarbeiterinnen hervorragende, höchst professionelle Arbeit. Die burgenländischen Frauenberatungsstellen haben sich im Laufe der Jahre zu unentbehrlichen Institutionen im Burgenland entwickelt", erklärte LR Dunst.

Die Frauenberatungsstellen werden heute ebenso wie zwei Frauenberufszentren von vier Frauenvereinen betrieben; zur noch besseren Vernetzung sind sie unter dem "DAFF" (Dachverband der Burgenländischen Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstelle) zusammengeschlossen.

Das Beratungsspektrum ist breit gefächert: Berufsorientierung und Wiedereinstieg ins Berufsleben, Scheidung und Fälle von Gewalt, Suchterkrankungen, Schwangerschaft und Erziehung, aber auch Obdachlosigkeit zählen zu den Themen. Seit 2006 gibt es auch Beratung in Rechtsfragen. Dementsprechend breit aufgestellt ist auch das Team, zu dem Psychologinnen, Sozialarbeiterinnen ebenso wie AMS-kundige Beraterinnen gehören.

Fast die Hälfte der Beratungsstunden (46%) betrifft die Themen Arbeit, Bildung und Beruf; rund ein Drittel dreht sich um Partnerschaft, Familie (und Gewalt - mit begleitender Rechtsberatung). Bereits 19% der Beratungszeit entfällt auf das Thema Gesundheit - psychische wie physische. "Ein Bereich, der immer stärker in den Fokus rückt", so Doris Horvath.

Großer Wert wird deshalb auf Weiterbildungsangebote für die Mitarbeiterinnen, aber auch auf den regelmäßigen professionellen - nationalen wie internationalen - Austausch gelegt. Gemeinsam durchgeführt werden landesweite Projekte der Erwachsenenbildung und auch EU-Projekte. Dazu zählen etwa Maßnahmen zur Gewaltprävention oder Projekte, um Frauen in Arbeit zu bringen.

1989 wurde vom Verein "Frauen für Frauen" in Oberwart die erste Beratungsstelle eingerichtet, Schritt für Schritt erfolgte der Ausbau in allen Bezirken.

"Mit dem flächendeckenden Angebot sind wir österreichweit einzigartig", ist LR Verena Dunst stolz auf die Einrichtung.

 

 

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